Ein Werkhof mit Geschichte

Im Jahre 1900 wanderte Jakob Pellegrini von Casanova Lanza (heute Valmorea) in der Provinz Como ins Fricktal. Seine Frau Emilia folgte ihm später. Vom Pflasterbub mauserte er sich zum erfolgreichen Bauunternehmer.

Am 25. Januar 1909 ersteigerte er das Grundstück mit einem Wohnhaus mit Werkstatt und Magazin an der heutigen Landstrasse 21 in Gipf-Oberfrick. In den nachfolgenden Jahren baute er das Magazin mit der Gebäudenummer 41 aus. Nach seinem Tod führten sein Sohn Giacomo und Ehefrau Berthy das Baugeschäft bis 1980 weiter.

Cecilia Rein-Lüthi, eines der Grosskinder von Jakob, nahm im April 2010 mit ihrem Mann Werner nach erfolgter Renovation Wohnsitz im Hause der Pellegrinis. Es stellte sich die Frage, was mit dem alten Werkhof Nr. 41 des Baugeschäftes geschehen soll. Der Gebäudekomplex bestehend aus einem Backsteinhaus, einer Werkstatt und zwei Garagen, ist direkt am Bruggbach gelegen und diente als Werkhof, Lager und Garage für das Baugeschäft. Zunächst dachte man an einen Abbruch und Neubau von Wohnungen. Als Cecilia ihr «Anniversaire» im alten Werkhof feierte, waren die Gäste vom einzigartigen Ambiente begeistert. Dann kam die Idee von «HAUS 41». Cecilia fasste den Plan, im Werkhof eine Kunstgalerie einzurichten, die den Rahmen für Events und Konzerte liefern sollte. 

> Usem Dorf, Dorfzeitung der Gemeinde Gipf-Oberfrick, Beitrag vom September 2010
> Neue Fricktaler Zeitung, Beitrag vom 16. Juli 2010
> Aargauer Zeitung, Beitrag vom 3. Juli 2010

 



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